Anne-Sophie Mutter erhält renommierten Kulturpreis Praemium Imperiale
Award-Gewinner 2018/2019

Anne-Sophie Mutter erhält renommierten Kulturpreis Praemium Imperiale

Anne-Sophie Mutter gehört zu den besten Violinistinnen der Welt. Das Repertoire der deutschen Musikerin ist breitgefächert, es reicht von der Musik des Klassizismus über die Romantik bis hin zur Filmmusik etwa eines John Williams. Für ihre Leistung und ihr Engagement für die klassische Musik ist Mutter mit einem wichtigen Preis ausgezeichnet worden: Sie erhält den Praemium Imperiale in der Kultursparte Musik. Wenn auch du dich einreihen willst in die Reihe der Gratulanten, wie wäre es mit einem Geschenk der besonderen Art? Wenn du zufällig Hobbybäcker bist, dann schicke der Musikerin doch deineTorte und füge dem Geschenk einige Zeilen bei, mit denen du deine Wertschätzung zum Ausdruck bringst.

Der „Nobelpreis der Künste“

Der Praemium Imperiale gehört zu den renommiertesten Kulturpreisen der Welt. Die mit umgerechnet 126.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1989 auf Initiative des japanischen Kaiserhauses für herausragende künstlerische Leistungen verliehen. Ausgezeichnet mit dem „Nobelpreis der Künste“ werden jährlich Kunst- und Kulturschaffende in den Bereichen Musik, Malerei, Skulptur und Theater beziehungsweise Film. 2019 erhielten den Lebenswerk-Preis neben Mutter auch der südafrikanische Maler William Kentridge, die palästinensisch-britische Bildhauerin Mona Hatoum, die US-amerikanischen Architekten Tod Williams und Billie Tsien sowie der japanische Film- und Theaterschauspieler Bando Tamasaburo. Zu den bisherigen Preisträgern in der Sparte Musik gehören der Dirigent Riccardo Muti (2018), der senegalesischer Sänger Youssou N’Dour (2017) und der Pianist und Dirigent Maurizio Pollini (2010).

Anne-Sophie Mutters Karriere als Violinistin währt seit mehr als vierzig Jahren. 1963 in Rheinfelden/Baden geboren, stand sie schon im zarten Alter von dreizehn Jahren auf den großen Konzertbühnen der Welt. Erste Aufmerksamkeit erregte sie 1977 mit ihrem Auftritt bei den Salzburger Pfingstkonzerten. Auf dem Repertoire stand Mozarts Violinkonzert in G-Dur und am Pult kein geringerer als Herbert von Karajan. Der gefeierte österreichische Dirigent sollte in den nächsten Jahren Mitarbeiter und zugleich Förderer der talentierten Geigerin werden. Mutter stand immer wieder mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung Karajans auf der Bühne. Aber auch als Solokünstlerin und Kammermusikerin machte sich die Geigerin einen Namen.

Die Karriere von Anne-Sophie Mutter

Heute gehört Mutter zu den besten und bekanntesten Violinistinnen der Welt. 2019 sorgte sie einmal mehr für Aufmerksamkeit, als sie mit Across the Stars die Filmkompositionen von John Williams einspielte. Der Oscar-Preisträger hat seine Musik, darunter Kompositionen für die „Star Wars“-Reihe und das Meisterwerk „Schindlers Liste“, eigens für das Album neu arrangiert.

Die Zusammenarbeit Mutters mit Williams dürfe mitentscheidend für die Auszeichnung mit dem Praemium Imperiale gewesen sein. Sie ist die vorerst letzte auf einer langen Liste von Preisen, die die Geigerin in den letzten Jahren erhielt. Mutter erhielt bereits so renommierte Preise wie einen Grammy, den Herbert-von-Karajan-Musikpreis, den Brahmspreis, den Polar Music Prize und mehrere Echos. Seit 2013 gehört die Violinistin zu den auswärtigen Mitgliedern der American Academy of Arts and Sciences.

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