Bushido
Award-Gewinner 2018/2019

Bushido

Der deutsche Rapper Bushido, der im echten Leben Anis Mohammed Youssef Ferchichi heißt, wurde 1978 in Bonn geboren. Mittlerweile lebt der Rapper in Berlin.

Er kam als Sohn eines Tunesiers und einer Deutschen auf die Welt, der Vater verließ die Familie, als Anis erst drei Jahre alt war. Er wuchs bei seiner Mutter in Berlin Tempelhof auf und besuchte bis zur elften Klasse zwei Gymnasien, von denen er allerdings, wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und anderer Straftaten, verwiesen wurde. Im Anschluss an seine Schullaufbahn begann er eine Ausbildung als Maler und Lackierer. Hier traf er auf seinen späteren Partner „Fler“. Unter dem Synonym „Fuchs“ vertrieb sich der junge Anis seine Zeit mit Graffitis, worüber er mit der Zeit zum Rap kam.

Die musikalische Laufbahn von Bushido, was aus dem Japanischen kommt und so viel wie „Weg des Kriegers“ bedeutet, begann etwa im Jahr 1998. Nach Kooperationen mit „King Orgasmus One“ und „Bass Sultan Hengzt“, veröffentlichte Bushido sein erstes eigenes Tape unter dem Namen „King of Kingz“, welches in der Folge indiziert und erst später entschärft und daraufhin neu veröffentlicht wurde.

Im Anschluss an das Album, wechselte er zu dem Label „Aggro Berlin“, wo er unter anderem auf „Sido“ und „B-Tight“ traf. Unter dem Pseudonym „Sonny Black“ veröffentlichte Bushido an der Seite von „Fler“ das Album „Carlo Cokxx Nutten“ im Jahr 2002.

Nur ein Jahr später erschien das erste Soloalbum von Bushido unter dem Namen „Vom Bordstein bis zur Skyline“, das in den deutschen Charts mit Platz 88 einen ersten Achtungserfolg verbuchen konnte. Das Album konnte damals mit äußerst harten Texten von sämtlichen anderen deutschen Releases aus dem Hip-Hop Sektor abheben. Im Dezember 2003 erschien nur kurz darauf mit „Aggro Ansage Nr.3“ bereits die letzte Veröffentlichung von Bushido bei Aggro-Berlin.

Kurz darauf wechselte der aufstrebende Künstler zu dem Label „Universal Music“, wo er das Unterlabel „Erstguterjunge“ ins Leben rief. Hier erschien noch 2004 die LP Electro Ghetto, welche sich bis auf Platz sechs in den Charts vorschieben konnte und Bushidos neugewonnenen Status untermauerte. 2005 folgte unter dem Namen „Sonny Black“ die zweite Episode von „Carlo Cokxx Nutten“, die es sogar bis auf Platz drei in den deutschen Charts brachte. Im selben Jahr erschien mit „Staatsfeind Nr. 1“ auch das neue Soloalbum des Rappers.

Bis heute kann Bushido bislang auf zwölf Alben, zwei Demos, sechs Sampler und sechs Kollaborationen zurückblicken. Das erste seiner Alben, das den ersten Platz der deutschen Alben Charts erklimmen konnte, war die Veröffentlichung „Heavy Metal Payback“ aus dem Jahre 2008. Das bislang bestverkaufte Album war mit etwa 220.000 Verkäufen das Album „7“, aus dem Jahr 2007.

Bushido erhielt während seiner Karriere bereits eine Reihe an Auszeichnungen, wie zum Beispiel insgesamt fünf Echo Awards sowie zwei MTV Europe Music Awards.

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